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Über uns

Die SELAM-Lebenshilfe wurde Ende 1990 als eine gemeinnützige Gesellschaft gegründet. Gesellschafter sind heute die Lebenshilfen für Menschen mit geistiger Behinderung aus der Stadt Oldenburg und dem Landkreis Ammerland.

Eines der Ziele der SELAM-Lebenshilfe ist es, das Angebot an ambulanter Assistenz für Menschen mit Beeinträchtigungen in Oldenburg und Umgebung zu koordinieren, zusammenzuführen und flächendeckend zu erweitern.

Im Assistenz-Angebot erfolgen keine Ausgrenzungen nach Art, Schwere und Ursache der Beeinträchtigung. Das Angebot der SELAM-Lebenshilfe orientiert sich am individuellen Unterstützungsbedarf und den Wünschen der Menschen mit Beeinträchtigung. Die SELAM-Lebenshilfe setzt sich für die Teilhabe und die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung in allen Lebensbereichen ein. Sie spricht sich gegen Diskriminierung und rechtes Gedankengut und für eine bunte, vielfältige Gesellschaft aus.

Die Assistenz außerhalb der besonderen Wohnform im Rahmen der Leistungen der sozialen Teilhabe richtet sich an Menschen über 18 Jahre mit körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen, die in einer eigenen Wohnung allein oder mit anderen, in einer Partnerschaft, in einer Familie oder bei ihren Eltern oder Angehörigen leben.

Die Assistenzleistungen umfassen:

  1. die vollständige und teilweise Übernahme von Handlungen zur Alltagsbewältigung
  2. die Begleitung der leistungsberechtigten Person
  3. die Befähigung der leistungsberechtigten Person zu einer eigenständigen Alltagsbewältigung

Grundsätzlich wird die Assistenz als Einzelleistung erbracht, nach § 116 Abs. 2 und 3 SGB IX kommt auch eine Leistungserbringung als Gruppenangebot in Betracht.

Neben dem Bereich Assistenz beim Wohnen für volljährige Menschen bietet die SELAM-Lebenshilfe individuelle pädagogische Unterstützung (IPU) im Bereich des familiären Umfeldes für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr.

IPU hat zum Ziel, Menschen mit Beeinträchtigung, die im häuslichen Umfeld leben, durch gezielte Begleitung im Freizeitbereich bei ihrer individuellen Entwicklung zu unterstützen.
Die Ziele dieser Unterstützung werden individuell von den Bedürfnissen des Menschen mit Beeinträchtigung abgeleitet und können sehr unterschiedlich sein, werden aber grundsätzlich im Freizeitbereich umgesetzt und erprobt. Das übergeordnete Ziel besteht in der zunehmenden Verselbständigung des Menschen mit Beeinträchtigung bis hin zum Übergang in eine eigenständige Wohnform.

In der Schulassistenz erhalten SchülerInnen mit Beeinträchtigung in der Stadt Oldenburg und den Landkreisen Ammerland wie Wesermarsch Assistenz, um den Schulbesuch (an Regel- oder Förderschule) zu ermöglichen und dabei die Unterstützung zu bekommen, die sie benötigen.

Als anerkannter Pflegedienst ist die SELAM-Lebenshilfe Vertragspartner der Pflegekassen, sodass Einsätze in den verschiedenen Bereichen auch als Leistungen über die Pflegeversicherung abgerechnet werden können.

Im Freizeitbereich erfolgen Angebote über die inklusive Freizeit- und Begegnungsstätte KIEK-IN und über die Sportabteilung.

In der Tagesförderstätte (TFS) sind Menschen mit Beeinträchtigung beschäftigt, die nicht oder noch nicht in der Lage sind, in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) zu arbeiten. Hier werden neben der Herstellung von Produkten neben lebenspraktischen Fähigkeiten insbesondere tagesstrukturierende Maßnahmen angeboten. Zur Tagesförderstätte gehört ein eigener Fahrdienst.

Die Assistenz in Ausbildung und Beruf ermöglicht Menschen mit Beeinträchtigung sowohl in der Ausbildung (inklusive Berufsschule) als auch im späteren Arbeitsleben im regulären Beruf die für sie notwendige Unterstützung zu bekommen.